Schweinejagd mal anders

Ihr habt euch bestimmt schon gewundert was mit dem ganzen Nachwuchs passiert, den ich und meine Freunde bekommen haben. Ich kann euch beruhigen, sie laufen nicht alle auf der Ranch rum, denn sonst würde es langsam ganz schön eng werden.

 

Hasenbabies

Viele der Kleinen werden von Papa an andere Tierliebhaber verkauft oder ziehen um. Zum Beispiel unsere Hasenbabies. Wir bekommen ja regelmäßig neue Hase, geschenkt und natürlich in Form von Nachwuchs. Und ich kann euch sagen, Hasenbabies sind ja so zuckersüß. Am Anfang sind sie noch versteckt um Nest, aber nach zwei Wochen hoppeln sie schon durch den Stall. Ab diesem Moment verlieben sich natürlich alle Kinder in sie.

Das erste Kennenlernen

Die meisten möchten sie dann auch gleich mit nach Hause nehmen, aber so einfach ist es nicht. Denn um einen Hasen zu halten, gehört mehr dazu als nur mit ihnen zu kuscheln, man muss sie auch regelmäßig füttern und ausmisten. Doch wenn Papa sieht, wie toll sich die Kinder um die Hasen kümmern, das sie sie während ihres ganzen Aufenthalte regelmäßig füttern und auch bei den anderen Tieren helfen, dann lässt er sich oft erweichen. Wenn die Eltern ihm signalisieren das ein Hase als Haustier in Ordnung ist, dürfen besonders liebe Kinder sogar eins der Babies mitnehmen, natürlich nur wenn sie alt genug sind.

 

Ferkelschau

Anders läuft es bei unseren Wollschweinferkeln. Hier kommen die meisten nach Sibirien bzw. ins weiße Haus und nur wenige werden verkauft. Aber wenn eins verkauft oder auch getauscht wird ist es immer ein Highlight auf der Ranch, denn das bedeutet dass die Ferkel eingefangen werden müssen und das ist einfach zu herrlich anzusehen. Am schönsten finden wir es wenn es vorher schön geregnet hat und das Schweinegehege eine ordentliche Schicht Matsch hat. Meistens fangen Papa und der Lange die Ferkel ein, denn beide haben weder Angst noch Probleme sich auf den Boden zu schmeißen. Und so eine Ferkeljagt möchte ich euch mal beschreiben.

 

Papa kurz vorm Absprung

Papa, der Lange und manchmal noch ein weitere Helfer gehen zu den Schweinen ins Gehege und versuchen die Mutter von den Ferkeln zu trennen. Da meistens ein bestimmtes Ferkel gewollt wir, versuchen Papa und der Lange dieses in die Ecke zu treiben, während der Dritte versucht die Mama und Geschwister in der anderen Ecke zu halten. Was natürlich nicht immer klappt und dann laufen alle wie wild durcheinander. Dieses wird vorzugsweise nicht so oft wiederholt, aber es kann auch sein, das es gar nicht so läuft wie es von Papa geplant wurde und dann beginnt der lustige Teil. Alle und zwar wirklich alle laufen wild durcheinander, während jeder versucht, das gewünschte Ferkel zu fangen. Wobei auch der ein oder andere Sprung in Richtung Ferkel zu sehen ist. Meistens ist es der Papa der am Ende den entscheidenden Satz macht und das Ferkel dann doch erwischt, wobei dann beide auf dem Boden liegen und von oben bis unten mit Matsch bedeckt sind.

 

Ähnlich läuft es auch bei den anderen Tieren die nach Sibirien oder ins weiße Haus kommen, denn die Urlauber essen gerne selbstgemachte Salami und Wurst, die Papa eigenhändig in verschieden Variationen herstellt. Und auch davor müssen sie erst einmal gefangen werden.

  Besucher

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Bernd Steußloff

Diese Homepage wurde mit 1&1 MyWebsite erstellt.