Fangenspielen mit Papa

Ihr könnt euch gar nicht vorstellen wie langweilig so ein Kuhleben sein kann. Aufwachen, essen, schlafen, trinken, sonnen, dann wieder essen, schlafe, trinken. Grade unsere Kleinen brauchen regelmäßig ein bisschen Abwechslung und so lassen Sie sich auch gerne mal ein paar Streiche einfallen. Besonders gut können das Lucy und Leopold. Die beiden sind diesen Sommer zu einem echten Dream-Team zusammengewachsen. Sie haben sich einen Spaß daraus gemacht regelmäßig von der Weide abzuhauen um mit Papa fangen zu spielen.

 

Was machen die denn da?

Die ersten Male haben sie es noch gemacht wenn Papa auf dem Hof war, damit er es zeitnah mitbekommt und wir uns nicht so viele Sorgen machen müssen. Doch mit der Zeit wurde den beiden das zu langweilig. Also sind sie auch ausgebrochen wenn Papa noch auf Arbeit war und angerufen werden musste, oder es jemand anderes versuchen würde sie einzufangen.

Und von diesem Versuch möchte ich euch jetzt gerne erzählen.

Leopold läuft vor Papa weg

Eines Nachmittags war es wieder so weit, Lucy und Leopold sind durch den Zaun und haben es sich auf dem Acker gemütlich gemacht. Was ja an und für sich nicht so schlimm ist, da man es normalerweise gut erkennen kann, ob wir auf der Weide stehen oder den Acker unsicher machen. Doch dieses Mal haben wir uns alle auch vor den Zaun gestellt, so dass es von weiten für den Langen und Mama nicht zu sehen war ob wir vor oder hinter dem Zaun stehen. Mit der Zeit sind Lucy und Leopold abwechselnd immer mal wieder mitten aufs Feld gelaufen damit endlich einer zum fangen Spielen kommt.

Was für ein Spektakel

Nach einer Ewigkeit, gefühlte 5 Stunden, kam der Lange dann endlich auch um sie wieder einzufangen und dann ging der Spaß los. Der Lange hat sich extra jemanden mitgenommen, damit das Einfangen schneller geht, aber da hat er die Rechnung ohne die beiden Frechdachse gemacht. Wenn der Lange und sein Helfer links gingen liefen die beiden nach rechts, wenn sie Leopold und Lucy runter treiben wollen, liefen sie links oder rechts an ihnen vorbei. Man war das ein Spaß da zuzuschauen. Das ging so eine ganze Weile, egal wo die beiden hingingen oder welche Strategie sie verfolgten. Lucy und Leopold waren immer schneller. Doch dann kam Papa endlich. Er lief natürlich gleich zum Feld um dem Langen und seinem Helfer zu unterstützen. Und was soll ich sagen. Als Leopold und Lucy Papa endlich gesehen haben, schauten sie ihn an und "muhten" ihm ein "endlich" zu und gingen glücklich und zufrieden auf die Weide zurück.

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